Freitag, 4. Mai 2018

Aus Alt mach Neu


Nicht vergessen. Ich darf nichts vergessen. Liebe Verwandte die nicht mehr da sind. Genug Zuwendung geben in stressigen Zeiten. Überhaupt self improvement. Dabei würde ich manchmal so gern. Nicht Vorgenanntes, aber im Groll doch plötzlich ganze Epochen. 
Als mir ein wichtiger Arbeitskollege bei Planungsgesprächen sagte dass es auch zu fortschrittliche klassische Konzertprogramme gäbe, da wünschte ich mir wir würden alles vor der Neuen Musik einfach mal vergessen, um endlich den Weg in die Gegenwart und Zukunft gemeinsam angehen zu können. 

Trotzreaktionen sind selten richtig. Aber in diesem Fall wurde mir das mit aller Macht demonstriert. Ich hatte mich gerade wieder kuschelig eingerichtet mit Neuerem. Aarre Merikanto gab mir die Gewissheit dass es auch schon wieder eine ganze Weile viele gute Weiterentwicklungen gibt, und Oliver Knussen ließ mich Aktuelleres verehren. Ich hatte mich gerade in Merikantos zweites Violinkonzert verliebt und bekam es nicht mehr aus dem Player während ich über die Weiten von Knussens Symphonien segelte. Ich badete in Tanja Tetzlaffs Rautavaara Einspielung und flötete - Entschuldigung - klarinettete im Geiste zu Arnulf Herrmanns Monströsem Lied

Da fragte mich ein Freund diese strapazierte Frage nach den zehn Platten die mich am meisten beeinflusst haben im Leben. Ich wollte sie dennoch gerne beantworten und begann aufzulisten. Und plötzlich fiel sie mir wieder ein, die erste Symphonie von Jean Sibelius, zu der ich als Teenager in der Badewanne abhing, und die mich einige Male gerettet hatte wenn es nicht mehr ging. Um zu prüfen, ob sie denn der Liste würdig war legte ich sie wieder auf, und sie traf mich mit voller Wucht. Fast kullerten Tränen. Fast hatte ich diese brennende, pulsierende Schönheit vergessen gehabt. 

Aber eben nur fast. 


Und ich war froh!

Dienstag, 23. Mai 2017

Orchestergraben Hurzmusik Podcast


Was lange, laaaange währt wird endlich veröffentlicht. Der Orchestergraben Podcast. Anfangs dachte ich es sei einfacher einen Podcast zu erstellen. Nun war es doch deutlich langwieriger. Nicht zuletzt weil ich ursprünglich Musik in den Episoden spielen wollte. Die Klärung der Rechtslage dazu war aber ein ganz eigenes Abenteuer dem ich einen eigenen Artikel widmen werde.

Im Orchestergraben Hurzmusik Podcast geht es um Neue Musik. Huerzmusik ist eine spaßige Bezeichnung für Diese, die ich von einem berühmten Sketch von Hape Kerkeling abgeleitet habe. Mehr dazu erzähle ich in der ersten Episode, googeln tut es aber auch.
Wie ich schon in einem anderen Artikel hier im Blog geschrieben habe finde ich es immer schade wenn ich Konzertbesucher erlebe die von modernen Werken plakativ genervt sind. Das berühmte geräuschhafte Blättern im Programmheft ist die Essenz des Ganzen. Dabei musste ich selbst erst Zugang zur modernen Epoche finden. Danach habe ich aber so viele begeisternde Erlebnisse bekommen und habe sie weiterhin, dass ich es schade finde wenn man sich einem möglichen Zugang kategorisch verwehrt. Beim mir war es entscheidend dass ich in neueren Werken, die mich zuerst auch ratlos machten, dann Stellen und Passagen entdeckt habe die mir gefallen, haben, die ich lustig fand, oder zu denen ich einen Bezug hatte. Diese Stellen wollte ich dann immer wieder hören, und so habe ich dann langsam fast aus Versehen angefangen die Hörerfahrung aufzubauen die den Genuß Neuer Musik erleichtert. Mit dem Podcast möchte ich diese Schwelle etwas ebnen, indem ich interessante Werke aussuche und zerlege. Also bemerkenswerte Stellen in den Werke anspiele und kurz vorstelle. Jede Podcast-Episode behandelt also ein Werk der Neuen Musik, und sind mit meist unter 10 Minuten Spieldauer recht kurz. Aufgrund der Rechtslage und meiner persönlichen Situation kann ich keine Musik im Podcast direkt abspielen. Daher verlinke ich die Hörbeispiele nach Youtube. DAs ist eine Krücke, aber für mich derzeit nicht anders möglich. Die Bedienungsanleitung für den Podcast sieht also so aus dass man immer wenn ich im Podcast einen Link als Hörbeispiel ansage die Shownotes aufrufen muss. Diese Notizen zur Podcast-Episode kann jeder Podcast-Player anzeigen, egal ob App auf dem Smartphone oder iTunes auf dem Computer. Dort findet sich die Liste mit Links für die Hörbeispiele der Episode. Man pausiert also den Podcast kurz, klickt den entsprechenden Link, hört sich das Youtube-Video in der empfohlenen Länge an und kehrt dann zum Podcast zurück. 

Zur Zeit der Erstellung dieses Artikels gibt es bereits drei veröffentlichte Episoden für den Podcast, mit folgenden Themen:

  • Episode 1: Witold Lutoslawski - Klavierkonzert
  • Episode 2: Bohuslav Martinů - Cellokonzert No. 1
  • Episode 3: Walter Piston - Symphony No. 4

Weitere, spannende Folgen sind schon vorbereitet. 

Ihr findet den Podcast indem ihr in iTunes oder anderen Playern nach “Orchestergraben” sucht, oder direkt diesen RSS-Link kopiert:

Und hier könnt ihr die erste Folge (und weitere) direkt hören:


Wenn ihr mögt, dann hinterlasst gerne eine Bewertung in iTunes. Das hilft sehr!

Montag, 15. Mai 2017

Steve Reich, Synergy Vocals und die Colin Currie Group in der Elbphilharmonie


“Maximal Minimal” - das war das Motto einer ganzen Konzertreihe in der Elbphilharmonie, die von einem ganzen Block an Steve Reich Aufführungen bestimmt wurde. Glücklicherweise wurde ich durch meine Frau ursprünglich auf dem Komponisten aufmerksam, und am tollsten war dass sie mich zu diesem Konzert begleiten konnte. Am Freitag den 12. Mai wurde “Music for 18 musicians” aufgeführt. Dafür war die auf seine Werke spezialisierte Colin Currie Group sowie Mitglieder der Synergy Vocals aus London anwesend. Die Instrumente, unter anderem bestehend aus mehreren Klavieren, Marimbas, Xylophonen, Geige, Cello, Bassklarinette und Sängern waren in annähernder Symmetrie auf der Bühne aufgebaut. So konnten die Musiker in gutem Kontakt zueinander stehen. Zunächst trugen aber Colin Currie und Steve Reich sein Stück “Clapping Music“ mit den Händen klatschend vor. Mit auffallender Genauigkeit durchliefen beide die sich immer gegeneinander verschiebenden Rhytmuskonstrukte, wobei Steve Reich fast etwas gleichmütig wirkte. 

Nach einem kurzen Interview mit Reich trat dann das ganze Ensemble im Hauptteil ohne ihn auf um “Music for 18 musicians” zu spielen. Und von Beginn an stand hier bei fast allen der Spass am spielen und der Genuß der Musik im Vordergrund. Die Sängerinnen schienen jeden Ton langsam und bedächtig zu gestalten und schliesslich abzugeben. Sehr bewusst nahmen sie die unterschiedlichen Lautstärkeanforderungen zur Einordnung im Ensemble wahr. Mal im Formantgefüge führend, mal mit Geräuschen unterbewusst unterstützend. Der Cellist legte sich mit viel Ausdruck in der Körpersprache in den Vortrag und auch die Klarinettisten schienen ihre helle Freude zu haben, auch wenn sich lächeln und Klarinette spielen eigentlich ausschliessen. So wurde jeder der 11 “Pulses” des Stückes, kleinere Einzelsequenzen die jeweils um einen Akkord herum aufgebaut sind, mit wacher Klarheit und zu freiem Spiel beorderter Präzision gestaltet. 
Manchmal war das Hören leider nicht einfach, wurden doch einige Instrumente mit Mikrofon abgenommen und verstärkt wiedergegeben. Durch die geflogenen (hoch aufgehängten) Lautsprecher des PA-Systems hatte man manchmal den Eindruck den Klang eines Instrumentes aus unterschiedlichen Richtungen wahrzunehmen. Das erschwerte die Orientierung in der Kompostion etwas, nahm dem Raum aber auch etwas von seiner analytischen Klarheit. Auch die kreativ “mitmischenden” Techniker am Mischpult waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, konnten sich dann aber gut in den Vortrag einfügen.
Eine weitere Herausforderung für die Konzentration waren die auffallend starken Publikumsströme. Nicht nur die hohe Zahl an verfrühten Abwanderungen, auch die Tatsache dass noch im Hauptteil größere Gruppen den Konzertsaal betreten durften war sehr ungewöhnlich. Auch wenn man den Konzertbesuch nur benutzt um das Gebäude und die Architektur zu erleben hat man dennoch die Möglichkeit sich vorher mit der Musik zu beschäftigen und zu wissen worauf man sich einlässt.

Glücklicherweise schien nichts von alldem beim Ensemble anzukommen. Da herrschte Freude und Feierlichkeit ob des einzigartigen Abends vor. Immer wieder läutete das zentrale Metallophon die Wechsel zwischen den Phases ein und erwirkte so auch auf der Bühne Ortsveränderungen - aber von den Musikern. Und immer mehr verschmolz die Musik zu einem Klangkontinuum und stellte größere Spannungsbögen mehr heraus.

Nach den letzten, ersterbenden Tönen der Streicher verabschiedete sich das Ensemble mit dem Komponisten unter lautem Applaus, und liess beim Besucher den Eindruck zurück, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Ach, Elphi!


So viel wurde geschrieben über die Elbphilharmonie. Und ich habe dabei mitgemacht. Meinen Konzertbericht zum Chicago Symphony Orchestra am fünften Abend nach der Eröffnung kann man bei Bachtrack lesen.

Daher schreibe ich nun hier nur noch einige Banalitäten auf, die mir im Vorbeigehen aufgefallen sind. Wenn auch da schon viel Erschöpfendes geschrieben wurde, will ich dennoch über den Gesamteindruck bei meinem Konzertbesuch sprechen. Komfort und Leichtigkeit stehen da als Überschrift. Man findet schnell den Weg in den Saal an die richtige Stelle. Die vielen Alternativrouten erzeugten bei mir keinerlei Verwirrung. Viele Wege führen nach… Lange Wartezeiten an den Garderoben habe ich aufgrund ausreichender Kapazität weder vor noch nach dem Konzert erlebt. 
Im Saal war es dann richtig kuschelig gemütlich. Der vorher schon kolportierte Höhlencharakter ist wirklich vorhanden, jedoch nicht in einer düsteren oder beklemmenden Weise, sondern umarmend und einigelnd. Dies verstärkt sich noch wenn dann während des Konzertes das Saallicht gedimmt wird und man so gefühlt noch näher an die hell erleuchtete Bühne heranrückt. 

Der Klang der Instrumente rückte von meinem Platz aus allerdings weiter weg als erwartet. Da ich nah am Orchester saß führe ich das zurück auf das akustische Konzept, an jedem Platz im Saal eine möglichst ähnliche Klangqualität herzustellen. Dadurch wirkte das Gespielte auch in den ersten Reihen eher wie eine Aufnahme. Das ist eine beeindruckende akustische Leistung, und für viele Zuhörer sicher eine äusserst positive Qualität. Jedoch hat mir dies den klanglichen Blick auf so manches Solo etwas verstellt. Ein Orchester wie das CSO ging natürlich leicht mit der Akustik um und spielte einfach die Show durch. Diese hochkarätige Professionalität im Vortrag wurde vom Publikum dann mit den üblichen Ovationen belohnt.
Beim Verlassen des neuen Konzertortes setzte sich die schon in der Pause vorherrschende Cocktailpartyatmosphäre auf den Fluren fort. Viele Besucher waren sichtlich beseelt vom Erlebnis und der puren Tatsache überhaupt Karten dafür zu besitzen. 


Mit etwas Abstand fällt auf, dass die Elbphilharmonie ein Kulturereignis für alle ist. Die Stadt ist plötzlich voller Akustikexperten, erregte Diskussionen darüber ob nun Widmanns Arche oder das Eröffnungskonzert bedeutsamer war, und überhaupt - diese “mächtigen, modernen Werke” (so Kanzlerin Merkel) hätten die nicht gegen etwas mehr Mozart ersetzt werden können? Solch ein allgemeingültiges Großevent habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Dinge die bleiben.

Freitag, 29. Juli 2016

Sandwiches



Neue Musik. Gut. Gibt es auch. In den Konzerten die ich besuche meist reserviert konsumiert, und selbst unter meinen Klassikfreunden fast immer kritisch betrachtet. Es fühlt sich an, als sei sie innerhalb meiner bereits extravaganten Vorliebe für klassische Musik nochmal eine Enklave. Und je mehr mich die Neue Musik vereinnahmt und aufsaugt wie ein Staubsaugerrohr ein Geldstück, desto mehr bedaure ich diesen Zustand. Wenn wir dieses dennoch schon viel beschriebene Thema nur aus der Sicht der Kulturschaffenden betrachten, dann ist das löblich. Aber nicht genug. Zu allen notwendigen Änderungen auf deren Seite kommt die essenziell wichtige Frage, wie Konzertbesucher und Konsumenten klassischer Musik den Zugang zur neuen Musik finden können. Das klingt wie eine Floskel, ist hier aber tatsächlich eine zentrale Problemstellung. Ich erlebe das oft selbst. Beim Auffüllen meiner Erfahrungen im Konzertbetrieb komme auch ich von einer klassischen Sozialisation her. Immerhin habe ich in meinem Elternhaus viel klassische Musik gehört. Neueres oder Zeitgenössisches gab es aber eher selten. Und so ergeht es mir heute ähnlich wie Vielen, wenn ich mich auf ein Konzert vorbereite, welches auch ein aktuelles Werk enthält. Dann bin ich bei diesem Teil erstmal zögernd. Aber dann werde ich in das Werk hineingezogen, bin fast schockiert wieviel ich entdecke und erlebe mit der Musik. Welche Kombinationen von Gefühlen angesprochen werden können. Und immer wenn das Konzert dann stattfindet ist mir das neue Werk das Liebste. So bin ich immer noch ein Crétin, doch ich habe Hoffnung durch diese Art der kulturellen Erfahrung die ich mache, indem ich mir die Sachen einfach reinziehe. Und dann habe ich eine große, neue Welt zur Verfügung. Aber wie können nun andere Konzertbesucher auch diese Schwelle überwinden?
Mein Neffe geht auf ein Gymnasium mit musikalischer Ausrichtung. Er kann mir viel über die Pastorale erzählen. Das ist auch gut. Aber neue Musik? Wird auch erwähnt. Aber vielleicht könnten wir hier den Spiess mal umdrehen. Musik im Unterricht zwar von der alten Musik ausgehend zu betrachten um Grundlagen zu schaffen, immer aber mit dem Ziel bei der aktuellen Musik anzukommen, und nach vorn zu blicken. Diese Verschiebung des Schwerpunktes in den Lehrplänen würde Grundlagen legen für einen generellen Perspektivwechel gegenüber neuer Musik, und den Hörern letztlich mehr Möglichkeiten an die Hand geben, sich der Musik zu öffnen und sie zu genießen. Denn klassische Musik ist ja zum genießen da, wie uns Klassikradio beharrlich versucht zu vermitteln. 

Ein weiterer Punkt der eine Rolle spielt ist die heute geltende Aufmerksamkeitsspanne. Die ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden. Aber selbst wenn wir nicht einen “Smombie” wie mich voraussetzen, neue Werke erfordern dass man sich mit ihnen beschäftigt. Länger. Über einen längeren Zeitraum als andere Musik. Es geht nicht darum sich die Sachen schönzuhören. Neue Musik ist eben anders, man muss ihre Sprache lernen. Das wird leichter wenn wir zum Beispiel in der Schule mehr Voraussetzungen dafür bekommen haben (siehe oben). Bestimmt bleibt dieses Hineinfinden eine Anstrengung die jeder vollbringen muss, aber mit generellen kulturellen Änderungen können wir das erheblich erleichtern. Mehr und gezieltere Konzerteinführungen vor den Konzerten, mehr inhaltliche Besprechungen und Analysen aktueller Werke in populären Medien. Ein Beispiel ist die Einführung von Herbert Blomdtedt In das von ihm viel gespielte Stück Poesis von Ingvar Lidholm. Solche Texte machen Neue Musik greifbar. Wenn im Januar 2017 die Elbhilharmonie eingeweiht wird, werden mehrere teils extra dafür beauftragte neue Werke gespielt. Vielleicht werden ja diese bei Berichten in populären Medien, in der Nachrichtensendung, als Klangbeispiel ausgewählt. Wichtig wäre es. 



Neue Musik muss man erleben, auch sehen. Dabei helfen manchmal auch Videoaufnahmen von Konzerten. Es gibt einige tolle Beispiele die das eindrucksvoll zeigen, wie der Film der Göteborgs Symfoniker unter Kent Nagano in dem sie Beast Sampler von Anders Hillborg spielen. Durch geschickten Schnitt und Kameraführung sieht man wie Klänge und Geräusche mit den verschiedenen Instrumenten erzeugt werden, und wie sie sich in einen größeren Kontext einbetten. Die Intention der Musik wird dadurch verständlicher und plastischer. Auch bei Barbara Hannigan und dem London Symphony Orchestra kann man das erleben. Zwar enthält diese Aufführung für die Klassikszene viele Showelemente, sieht man jedoch an diesen vorbei und konzentriert sich auf die Musiker so erlebt man wie die Klänge entstehen, was dabei wichtig ist und wieviel Aufwand in die Klangerzeugung gesteckt wird. Zu solchen Videos habe ich selbst von ansonsten eher klassikfernen Bekannten äusserst positive Reaktionen gehört.

Mit einem schnell gefassten, in unserer Informationsgesellschaft gelernten “Mir gefällt das einfach nicht” kommen wir der Neuen Musik nicht nahe genug. Ich glaube auch nicht dass nach längerem Hören Jeder neue Werke toll finden wird. Meine Frau werde ich mit dieser Argumentationsweise wohl nicht für das Thema herumkriegen, auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche. Wie gerne würde ich mit ihr Beast Sampler hören, und mit ihr zusammen die Aufregung in dieser Musik erleben. Am liebsten in einem Konzert!

Das wäre dann wahrscheinlich ein sogenanntes Sandwich-Konzert. Diese unsägliche Bezeichnung für Abende, an denen ein neues Werk, vorne und hinten flankiert von älteren Stücken, möglichst konzertbesucherfreundlich in die Mitte des Programms gemischt wird. Aber obwohl ich mich lange darüber geärgert habe finde ich die Bezeichnung mittlerweile passend. Denn wo befindet sich bei einem Sandwich der attraktivste und leckerste Teil? ...richtig!